
Bei der Rachendiphterie treten nach etwa 2-5 Tagen, in seltenen Fällen auch etwa zehn Tage nach einer Atemwegs-Infektion, Halsschmerzen, erhöhte Temperatur und starke Schluckbeschwerden auf.
Begleitet wird das Ganze meist von Anzeichen wie Heiserkeit, ein Anschwellen der Lymphknoten und Husten.
Des Weiteren gibt es die sogenannte Nasendiphtherie. Sie beginnt meist mit den Symptomen eines Schnupfens, dann bilden sich ein eitriges und abschließend sogar ein blutiges Sekret sowie kleine Beläge am Eingang der Nasenwand. Meist sind Säuglinge betroffen.
Bei der Kehlkopfdiphtherie kommt es oftmals zu Stimmlosigkeit oder Heiserkeit, Husten, Atemgeräuschen beim Einatmen, Atemnot und es droht sogar die Erstickung.
Eine andere Form ist die Haut- oder Wunddiphtherie. Diese entsteht, wenn die Bakterien auf eine offene Wunde geraten. Es können sich hierbei durchaus Geschwüre bilden.
Die Zeit von Infektion bis Auftreten erster Beschwerden beträgt zwei Tage bis zu einer Woche. Es besteht für andere Personen mit antibiotischer Behandlung Ansteckungsgefahr etwa zwei Tage, ohne Behandlung aber bis zu vier Wochen.
Impfung
In dem Alter von zwei Monaten, also acht Wochen, solle erstmalig geimpft werden.
Danach sollte eine Folgeimpfung im Alter von vier Monaten, also acht Wochen später, durchgeführt werden. Auf jeden Fall muss eine Zeitspanne von acht Wochen zwischen den Impfungen eingehalten werden.
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