Schlagwort: Diphtherie

Informationen zur Diphterie

Bei der Diphterie handelt es sich um eine hochansteckende, lebensgefährliche, bakterielle Infektionskrankheit.
Dank der Impfung und den verbesserten hygienischen Verhältnissen ist die Krankheit in den Industrieländern kaum noch vorhanden. Jedoch würde ohne Impfung die Dyphterie wieder im vollen Umfang zurückkehren.
Sie verbreitet sich vor allem im Herbst und Winter und kann auch von Personen übertragen werden, die gar nicht an Diphterie erkrankt sind.
Diphterie

Ansteckung

Übertragen wird das Diphterie-Bakterium besonders durch Tröpcheninfektion, also zum Beispiel: Niesen, Husten und Sprechen.
Vor allem ist der direkte Kontakt ansteckend bei der Hauptdiphterie, die vor allem in den Tropen und Subtropen verbreitet ist.

Formen der Diphterie

Es gibt verschiedene Arten der Dyphterie.

Bei der Rachendiphterie treten nach etwa 2-5 Tagen, in seltenen Fällen auch etwa zehn Tage nach einer Atemwegs-Infektion, Halsschmerzen, erhöhte Temperatur und starke Schluckbeschwerden auf.
Begleitet wird das Ganze meist von Anzeichen wie Heiserkeit, ein Anschwellen der Lymphknoten und Husten.

Im Rachen, der Nase und/oder in der Luftröhre bilden sich darüber hinaus fest haftende Beläge. Ein süßlicher Geruch ist üblich.
Es kann zum Tod führen, wenn die Atemwege komplett verschließen, da die Schwellung im Halsbereich zu stark wird.
Außerdem verursacht das Gift des Dipththerie-Bakteriums in manchen Fällen Organschäden wie bespielsweise: Nerven-Lähmungen und Herzentzündungen.
Aus diesem Grund muss beim Verdacht der Krankheit zeitnah mit Antibiotikum und Antiserum behandelt werden.

Des Weiteren gibt es die sogenannte Nasendiphtherie. Sie beginnt meist mit den Symptomen eines Schnupfens, dann bilden sich ein eitriges und abschließend sogar ein blutiges Sekret sowie kleine Beläge am Eingang der Nasenwand. Meist sind Säuglinge betroffen.

Bei der Kehlkopfdiphtherie kommt es oftmals zu Stimmlosigkeit oder Heiserkeit, Husten, Atemgeräuschen beim Einatmen, Atemnot und es droht sogar die Erstickung.

Eine andere Form ist die Haut- oder Wunddiphtherie. Diese entsteht, wenn die Bakterien auf eine offene Wunde geraten. Es können sich hierbei durchaus Geschwüre bilden.

Die Zeit von Infektion bis Auftreten erster Beschwerden beträgt zwei Tage bis zu einer Woche. Es besteht für andere Personen mit antibiotischer Behandlung Ansteckungsgefahr etwa zwei Tage, ohne Behandlung aber bis zu vier Wochen.

Impfung

In dem Alter von zwei Monaten, also acht Wochen, solle erstmalig geimpft werden.
Danach sollte eine Folgeimpfung im Alter von vier Monaten, also acht Wochen später, durchgeführt werden. Auf jeden Fall muss eine Zeitspanne von acht Wochen zwischen den Impfungen eingehalten werden.

Mit dem Alter von elf Monaten muss dann ein drittes Mal geimpft werden, mindestens jedoch muss eine Zeitspanne von elf Monaten eingehalten werden.
Das bekannte Impfschema drei plus eins sollte bei Frühgeborenen auf jeden Fall wegen des schwach ausgeprägten Immunsystems eingehalten werden.
Vier weitere Impfungen im Alter von zwei, drei, vier und elf Monaten sollten dann durchgeführt werden.
Ein Auffrischung der Impfung ist dann im Alter zwischen fünf und sechs Jahren notwendig und eine zweite Auffrischung sollte zwischen neun und siebzehn Jahren alle zehn Jahre stattfinden.
Aber auch im späteren Alter sollte man darauf achten, dass man eine Grundimmunisierung gegen Diphterie besitzt. Im Zweifel muss sie nachgeholt werden, damit der Impfschutz vollständig bleibt.
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