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Neugeborenenakne – was muss man wissen?

www.Eltern-Zeit.de am 17. November 2011


In den meisten Fällen ist Neugeborenenakne kein Grund zu großer Sorge © Uschi Hering / Fotolia

In den meisten Fällen ist Neugeborenenakne kein Grund zu großer Sorge © Uschi Hering / Fotolia

Neugeborene haben noch kein hervorragend ausgeprägtes Immunsystem und sind schnell anfällig für Krankheiten und Umweltreizungen. Auch die Haut hat noch kein perfektes Schutzschild, weshalb es für Eltern immer wieder wichtig ist, den Nachwuchs gut zu pflegen und mithilfe von Cremes vor schädlichen Einflüssen zu schützen.

Viele Neugeborene leiden sofort nach der Geburt an der so genannten Neugeborenenakne, die ähnlich wie die Pubertätsakne anzusehen ist. Die Neugeborenenakne ist jedoch nicht ganz so stark und lästig, wie die Pubertätsakne und sollte nicht mit gleichen Mitteln behandelt werden. Mediziner sind sich bis heute nicht einig, warum Babys an einer Akne leiden. Man vermutet, dass ein erhöhter Androgenspiegel dafür verantwortlich, weshalb dieses Problem hauptsächlich Jungen betrifft. Auch die erhöhten mütterlichen Hormone in der Muttermilch können für das Auftreten einer Neugeborenenakne verantwortlich sein. Zirka 20 Prozent aller Säuglinge leiden an dieser Form der Akne, die jedoch meist von selbst wieder völlig verschwindet.

Wann ist der Besuch beim Kinderarzt angeraten?

Bei der Neugeborenenakne handelt es sich um nicht entzündete Mitesser, die sich meist auf den Wangen des kleinen Kindes bemerkbar machen. In einigen Fällen sind auch Kinn und Stirn betroffen. Ist die Akne über den ganzen Körper verteilt und zeigen sich sogar eitrige Pickel oder Bläschen, ist der Besuch eines Kinderarztes sinnvoll. Nicht immer handelt es sich nämlich um eine Neugeborenenakne, sondern es könnten Anzeichen anderer Hauterkrankungen, wie zum Beispiel Neurodermitis (siehe Baby Neurodermitis im Medizin-Blog.net), sein. Nur ein Facharzt kann dies einschätzen und behandeln.

Normalerweise ist eine Neugeborenenakne nicht gefährlich oder schmerzhaft. Auf keinen Fall dürfen Eltern an den Pickeln herumdrücken oder mit parfumhaltigen Cremes versuchen das Problem zu beheben. Dies könnte erst recht Entzündungen hervorrufen und lästige Narben entstehen lassen. Ein betroffener Säugling sollte viel frische Luft bekommen und entsprechende Hautstellen mit kindgerechten Salben und Cremes eingerieben. Zu viel Körperkontakt und Streicheleinheiten von fremden Personen sollte vermieden werden, statt dessen erfrischende Bäder mit einem Tropfen Lavendel oder gar Muttermilch, die in vielen Fällen regenerierend auf die Haut des Säuglings wirkt. Eine Neugeborenenakne dauert einige Wochen, kann sich aber auch bis zum sechsten Lebensmonat hinziehen. Oftmals sind diese Kinder dann auch im jungen Lebensalter vermehrt von Akne betroffen und man sollte entsprechende Pflegeprodukte parat haben, um ein erneutes Aufkeimen zu vermeiden.




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